Benefizkonzert 20.10.2018

Der Reservistenmusikzug präsentiert eine Reise
durch die Welt der symphonischen Blasmusik.

Gleich drei Einrichtungen und Projekte profitieren von einem Benefiz-Konzert, das der Reservistenmusikzug Niedersachsen der Bundeswehr am Sonnabend in der Bückeburger Stadtkirche gespielt hat. Außer dem Soldatenhilfswerk der Bundeswehr zählen auch die Kinderhilfsaktion des Bückeburger Bürgerbataillons und die Kirchengemeinde Meinsen zu den Profiteuren des musikalischen Ohrenschmaus.

Auf ihrer gut zweistündigen Reise durch die Welt der symphonischen Blasmusik unterbreiteten die rund drei Dutzend Interpreten unter der Leitung von Thomas Andreas ein abwechslungsreiches Angebot, das sowohl mit Märschen unterschiedlicher Stilrichtungen als auch mit Klassischem (Giuseppe Verdi, Richard Wagner), Filmmusik („La Storia“, „König der Löwen“), Musical (Leonard Bernsteins „Somewhere“) und böhmischen Polkatönen (Martin Scharnagls „Von Freund zu Freund“) aufhorchen ließ.

Der unter der Schirmherrschaft von Landesbischof Karl-Hinrich Manzke und Brigadegeneral Ulrich Ott stehende Auftritt ging auf ein Engagement der Reservisten-Kameradschaft Meinsen-Warber-Rusbend zurück.

Wie deren Vertreter Olaf Rietenberg und Andreas Paul Schöniger während der Begrüßung erläuterten, hatten die Organisatoren bewusst auf den Vortrag von Grußworten verzichtet. „Heute soll die Musik im Vordergrund stehen“, gab das Duo zu verstehen. 

Die Aktion „Kinderhilfe“ des Bürgerbataillons unterstützt unbürokratisch Mädchen und Jungen aus bedürftigen Bückeburger Familien. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Befriedung grundlegender, alltäglicher Bedürfnisse

Das als Verein organisierte Soldatenhilfswerk der Bundeswehr kümmert sich vor allen Dingen um Soldaten und deren Familien, die unverschuldet in Not geraten sind.

Die Kirchengemeinde Meinsen hat sich zum Ziel gesetzt, einen Teil der bei der Sanierung des Turms ihres Gotteshauses entstehenden Kosten aufzubringen. Das Vorhaben wird Angaben von Pastor Ulrich Hinz gemäß mit 600 000 Euro von der Landeskirche und mit 100 000 Euro aus Leader-Mitteln finanziert. Die Gemeinde will 60 000 Euro zur Finanzierung beitragen. Vor dem Konzert befanden sich rund 20 000 Euro in der Spendenkasse.